EWE – Eschede / Wiekenberg / Eschede – Celler Landkreisumundung 2026

Team Flügelrad Eschede und Eschede erleben

196 Kilometer, Teamgeist und jede Menge Leidenschaft

Eschede. Besser hätte der Start in die Radsaison 2026 kaum laufen können: 

Am Samstag, dem 11. April, machten sich um Punkt 8:00 Uhr insgesamt 25 motivierte Radsportler gemeinsam mit dem Team Flügelrad Eschede und Eschede erleben auf den Weg zur sechsten Auflage der EWE‑Landkreisumrundung Celle. Auf dem Programm standen sportliche 196 Kilometer – einmal rund um den Landkreis Celle. Für einige war es das erste Mal solch eine lange Strecke auf dem Rad zu bewältigen, entsprechend groß war die Nervosität zu spüren. 

Die Wettervorhersage spielte mit: kühl am Morgen, später sonnig mit frischer Frühlingsbrise und gelegentlich böigem Wind. Genau die Art von Bedingungen, die man braucht, um wach zu werden und gemeinsam Kilometer zu sammeln. Schon früh zeigte sich, dass Gruppenfahren genau diese Aufmerksamkeit erfordert. Ein auf der Strecke liegender „Kartoffelstein“ sorgte für einen kurzen Schreckmoment und einen Sturz auf holprigem Untergrund. Glücklicherweise blieb es bei einer kleinen Abschürfung am Knie – durchatmen, kurz checken und weiter ging’s. Leider musste ein Teilnehmer aufgrund eines Fahrraddefekts an dieser Stelle schon früh die Segel streichen. 

Der erste geplante Stopp ließ dann nicht lange auf sich warten: Nach 30km erreichte das Gruppetto Langlingen. Hier wartete ein wohlverdientes Croissant‑Frühstück, mit einer heißen Tasse Kaffee. Stärken, schnacken, lachen – genau das, was man nach den ersten Kilometern braucht. Frisch motiviert führte die Strecke weiter durch landschaftlich schöne Abschnitte. Hinter Adelheidsdorf sorgten Kanäle und Wasserläufe für fast schon norddeutsches Küsten‑ und Moorfeeling. Man glaubt gar nicht wie unterschiedlich die Landschaft rund um Celle sind. 

Zur Hälfte der Strecke war das erste Tagesziel für die verdiente Mittagspause erreicht: Wiekenberg. Dort wurden die Radler herzlich von Regina und Felix empfangen. Neben leckerer warmer Verpflegung gab es im sonnigen Garten auch echte Highlights zu bestaunen – eine Sammlung an Rennrad‑Raritäten, die bei dem einen oder anderen für leuchtende Augen sorgte. Ein weiteres besonderes Erlebnis folgte in Bleckmar beim Honighof von Hermann und seinem Sohn. Die Probiergläser hätten die Weiterfahrt beinahe verzögert – regionale Honigspezialitäten sind eben auch Energiequellen. Streckentechnisch warteten danach noch einige Herausforderungen: Lag in der Nähe von Thören der tiefste Punkt der Tour, markierte der Anstieg zum berühmt‑berüchtigten „Toumalüß“ zwischen Unterlüß und Weyhausen den höchsten Punkt der Strecke. 

Der zweite Abschnitt hatte es insgesamt in sich – wellig, selektiv und genau nach dem Geschmack erfahrener Radsportler. Gerade die Zufahrt nach Poitzen, über den Kreutzberg, im nördlichen Landkreis ist ein Highlight zum Rennradfahren. Gegen 17:00 Uhr rollte das Feld schließlich wieder geschlossen in Eschede ein. Müde Beine, zufriedene Gesichter und ein Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes geschafft zu haben. Zum Abschluss durfte der traditionelle „Ankommer“ nicht fehlen – in geselliger Runde, mit vielen Geschichten, Lachen und einem klaren 

Fazit: Dieser Saisonauftakt hat gezeigt, was Radsport ausmacht: Gemeinschaft, Leidenschaft, die Leiden schafft, und Teamgeist. 

Ein Dankeschön an alle Unterstützer, besonders SVO, Gemeinde Eschede und Eschede erleben.

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